Bausubstanz zwischen Kanal und Neuer Mitte
- Gründerzeitblöcke in Lirich und Styrum: Dielenböden mit breiten Fugen, Stuckkanten, alte Doppelkastenfenster, hoher Mietwohnungsanteil auf kleiner Fläche. Ein Befall bleibt hier selten in einer Wohnung, weil die Tiere entlang von Leerrohren und Balkenlagen wandern.
- Arbeitersiedlung Eisenheim in Osterfeld: Die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets, erste Häuser ab 1846 – Reihenbebauung mit Holzbalkendecken und direkt angrenzenden Nachbarwänden. Solche Häuser behandeln wir grundsätzlich mit Blick auf die Nachbareinheit.
- Zechenhäuser am Stemmersberg: Denkmalgeschützte Bergmannshäuser mit vier Wohnungen und gemeinsamem Zugang. Der Denkmalschutz begrenzt bauliche Eingriffe, deshalb arbeiten wir hier besonders eng an Fuge und Sockelleiste statt an der Substanz.
- Geschossbau in Klosterhardt und Sterkrade: Blöcke der 50er- und 60er-Jahre, oft im Genossenschaftsbestand, mit durchgehenden Versorgungsschächten. Wer hier Wanzen findet, sollte die Hausverwaltung früh einbinden – wir schreiben das Protokoll passend dazu.