Typische Eintragswege im Stadtgebiet
- Haustiere nach dem Freigang: Katzen mit Freigang und Hunde nach der Gassirunde an Emscher, Kanal und Halden sind der häufigste Eintragsweg für Katzenflöhe und Zecken – klassisch in Wohnlagen wie Recklinghausen-Süd und Suderwich.
- Taubennester im Altbau: In den Gründerzeithäusern rund um die Altstadt nisten Tauben in Dachstühlen und hinter Fassadenverkleidungen – verlassene Nester setzen Vogelflöhe frei, die in Wohnungen einwandern.
- Wildtiere im Siedlungsgarten: Igel, Marder und Füchse durchqueren nachts die Gärten der Zechensiedlungen und verlieren dabei Flöhe und Zecken – die im Rasen und unter Hecken auf den nächsten Wirt warten.
- Gebrauchte Möbel & Teppiche: Sofas und Teppiche vom Flohmarkt oder aus Haushaltsauflösungen können Eier, Larven und Puppen enthalten – die Entwicklung startet erst Wochen später.
- Übernommene Wohnungen: Zieht ein Vormieter mit Haustier aus, überdauern Flohpuppen monatelang in Dielenritzen und Teppichresten – und schlüpfen, sobald wieder Bewegung in der Wohnung ist.