Stadtteile, in die wir am häufigsten fahren
- Kreuzviertel: Gepflegte Gründerzeithäuser und Jugendstilvillen, dahinter enge Hinterhöfe, gemeinsame Müllstandplätze und Kellergewölbe unter der ganzen Zeile. Zwischen Hofabfluss und Vorratsregal liegen oft nur wenige Meter. Der hohe Anteil an Wohngemeinschaften sorgt für häufige Umzüge, viel Sperrmüll im Hof – und damit für Deckung und Futter.
- Hansaviertel & Stadthafen: Der Hafen ging 1899 mit dem Dortmund-Ems-Kanal in Betrieb, drumherum entstanden Speicher, Lagerhallen und Blockrandbebauung. Heute stehen Gastronomie und Büros in den alten Hallen. Fettabscheider, Anlieferzonen und die Kaimauern am Kanal ergeben eine Kette, an der sich Ratten entlanghangeln.
- Hiltrup und die südlichen Ortsteile: Viel Eigenheim, viel Garten, dazu der Kanal quer durch den Ortsteil. Typisch sind hier Wühlgänge unter Terrasse, Gartenhaus und Komposthaufen sowie Zuzug aus den angrenzenden Feldrandlagen, sobald es im Herbst kälter wird.
- Aasee, Aa-Ufer und Grünzüge: Wo Enten und Schwäne gefüttert werden, liegt Brot im Gras – und abends holen es sich andere. Von den Uferböschungen aus erreichen die Tiere angrenzende Keller und Innenhöfe in kurzer Zeit.
- Coerde, Kinderhaus & Rieselfelder: Zeilenbau der Nachkriegsjahre mit Kellerschächten und Sammeltonnen, im Norden dazu die feuchten Flächen der Rieselfelder. Auch hier gilt: Wir kommen im neutralen Fahrzeug, ohne dass es die Nachbarschaft mitbekommt.